Hat Sebastian Kurz die 100.000 Toten bei Covid-19 durch eine umstrittene Studie erfunden?

Die wahrhaft apokalyptischen Todeszahlen in Österreich, die Bundeskanzler Sebastian Kurz – und nicht der Gesundheitsminister – Ende März 2020 im öffentlichen Fernsehen verlautbarte, sind möglicherweise durch unsaubere Programmierung des Rechenmodells des Imperial College mit dem mittlerweile zurückgetretenen Prof.Neil Ferguson entstanden.

Hier einige links:

https://www.heritage.org/public-health/commentary/failures-influential-covid-19-model-used-justify-lockdowns

Ein Statement der Columbia Universität


https://www.bbc.com/news/uk-politics-52553229

https://www.dailymail.co.uk/news/article-8327641/Coronavirus-modelling-Professor-Neil-Ferguson-branded-mess-experts.html

Hier eine Kritik aus Kanada:

Jetzt der Text der Studie, die natürlich nicht den kritisierten Programmcode zeigt – die Zahlen sind jedenfalls mehr als diskussionswürdig

https://www.imperial.ac.uk/media/imperial-college/medicine/sph/ide/gida-fellowships/Imperial-College-COVID19-NPI-modelling-16-03-2020.pdf

facit: man muss davon ausgehen, dass Bundeskanzler Sebastian Kurz einige Berater nach Sympathie und Fügsamkeit ausgesucht hat und nicht nach Expertise. BK Kurz muss die Quellen seiner apokalyptischen Prophezeiung von 100.000 Toten offenlegen!

Im ÖVP-Regierungsblatt “Kurier” gibt es seit kurzer Zeit Lobpreisungen der Studie des Imperial College – ohne dabei auf Kritiken zu achten, bzw. zu recherchieren.

Günter Koderhold blog@koderhold.com

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